
Cybersecurity & Pentests
Angreifer suchen Lücken.
Wir finden sie zuerst.
Penetrationstests, Schwachstellen-Management und Angriffsprävention für Schweizer KMU. Wir prüfen Ihre IT mit den Augen eines Angreifers – und schliessen die Lücken danach auch. Verständlich, priorisiert und ohne Panikmache.
Was ist ein Penetrationstest?
Ein Penetrationstest, kurz Pentest, ist ein autorisierter, kontrollierter Angriff auf die eigene IT. Fachleute versuchen mit denselben Methoden wie echte Angreifer, in Netzwerke, Webanwendungen, Schnittstellen oder Cloud-Konten einzudringen – allerdings mit schriftlicher Freigabe, in einem vereinbarten Rahmen und ohne Schaden anzurichten. Anders als ein automatischer Schwachstellen-Scan kombiniert ein Pentest einzelne Schwächen zu echten Angriffswegen und zeigt, wie weit ein Angreifer tatsächlich käme. Das Ergebnis ist ein Bericht, der jede Lücke nach Risiko bewertet und eine konkrete Massnahme nennt. Für Schweizer KMU ist ein Pentest der schnellste Weg, Sicherheitsrisiken realistisch einzuschätzen und Budget dort einzusetzen, wo es am meisten bringt – und ein starker Nachweis gegenüber Versicherern, Kunden und dem revidierten Datenschutzgesetz.
Das Wichtigste in Kürze
- GIAR Digital bietet Schweizer KMU Cybersecurity aus einer Hand: Penetrationstests, Schwachstellen-Management, Härtung, Awareness und Notfallvorsorge.
- Jeder Pentest beginnt mit klarem Umfang und schriftlicher Freigabe und endet mit einem verständlichen Bericht mit priorisierten Massnahmen.
- Anders als reine Prüfer setzen wir die Massnahmen auf Wunsch selbst um und bestätigen sie mit einem Nachtest.
- Das Erstgespräch ist kostenlos; nach dem Scoping erhalten Sie eine Offerte mit klar definiertem Umfang.
Warum jetzt
Angreifer fragen nicht, wie gross Ihr Betrieb ist
Angriffe laufen heute weitgehend automatisiert. Scanner durchsuchen das Internet rund um die Uhr nach verwundbaren Systemen – nach ungepatchten Servern, offenen Fernzugängen, schwachen Passwörtern und veralteter Software. Ob dahinter ein Konzern oder ein Betrieb mit zehn Mitarbeitenden steht, spielt für diese Werkzeuge keine Rolle. KMU sind sogar besonders attraktiv, weil ihnen oft die Zeit und die Fachleute fehlen, um Sicherheitslücken systematisch zu suchen.
Die Folgen reichen von verschlüsselten Servern durch Ransomware über gekaperte E-Mail-Konten und gefälschte Zahlungsaufforderungen bis zu Datenabflüssen, die nach dem revidierten Datenschutzgesetz gemeldet werden müssen. Fast immer gilt dabei: Die Lücke, über die der Angreifer hereinkam, wäre mit vertretbarem Aufwand zu finden und zu schliessen gewesen.
Genau dort setzen wir an. Wir suchen die Lücken systematisch, bewerten sie nach echtem Risiko und schliessen sie – bevor sie jemand anderes findet. Mehr zum Ablauf eines Tests lesen Sie im Ratgeber Penetrationstest für KMU.
PHP2Shell: Kritische Lücke in PHP
Zwei kritische Schwachstellen im PHP-Interpreter (CVE-2026-109618 und -109619) erlauben Angreifern, ohne Login Code auf Webservern auszuführen. Betroffen ist praktisch jede PHP-Website – Angriffsversuche wurden schon am Tag der Veröffentlichung beobachtet. Wir prüfen Ihre Websites und Anwendungen und heben alten Code auf PHP 8.2+.
Was Sie jetzt tun solltenLeistungsumfang
Prüfen, absichern, vorbereiten
Sechs Bausteine, einzeln buchbar oder als Paket. Wir starten dort, wo Ihr Risiko am grössten ist – und nicht mit allem, was sich verkaufen lässt.
Penetrationstest Infrastruktur
Von aussen wie ein Angreifer aus dem Internet, von innen wie ein kompromittierter Laptop.
- Externe Angriffsfläche: Firewall, VPN, Mail- und Webserver
- Internes Netzwerk und Active Directory
- Rechte, Passwörter und Fehlkonfigurationen
- WLAN und Trennung des Gastnetzes
- Bericht mit Risikobewertung nach CVSS
Pentest Web-Apps & APIs
Websites, Shops, Kundenportale und Schnittstellen – geprüft nach OWASP.
- OWASP Top 10 und API Security Top 10
- Login, Sessions und Berechtigungen
- Injection, Datenlecks und Uploads
- WordPress, Shopware und Eigenentwicklungen
- Veraltete PHP-Versionen und Komponenten
Microsoft 365 & Cloud Security Check
Die meisten Angriffe auf KMU beginnen beim E-Mail-Konto.
- Entra ID, MFA-Abdeckung und Conditional Access
- Admin-Konten und privilegierte Rechte
- E-Mail-Schutz mit SPF, DKIM und DMARC
- Freigaben in SharePoint und OneDrive
- Defender- und Intune-Einstellungen
Schwachstellen-Management
Nicht nur einmal im Jahr: laufend wissen, wo Sie verwundbar sind.
- Regelmässige Schwachstellen-Scans
- Inventar der Angriffsfläche
- Priorisierung nach echtem Risiko
- Nachverfolgung bis zum Patch
- Schnelle Prüfung bei neuen Lücken wie PHP2Shell
Prävention & Härtung
Angriffe verhindern, bevor sie Schaden anrichten.
- MFA und Passkeys für alle Konten
- EDR/MDR auf allen Geräten
- Patch-Management mit klaren Fristen
- Firewall und Netzwerksegmentierung
- Backups, die einen Angriff überstehen
Awareness & Phishing-Simulation
Ihr Team als Teil der Abwehr statt als Einfallstor.
- Realistische Phishing-Simulationen
- Kurze, praxisnahe Schulungen
- CEO-Fraud-, Deepfake- und ClickFix-Szenarien
- Einfacher Meldeweg für Verdachtsfälle
- Auswertung ohne Blossstellung Einzelner
Unser Vorgehen
So läuft ein Penetrationstest ab
Scoping & Freigabe
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ziele, Systeme und Testfenster. Grundlage ist eine schriftliche Freigabe mit klaren Spielregeln – bei Hosting und Cloud inklusive der Regeln des Anbieters.
Test
Automatisierte Scans für die Breite, manuelle Prüfung für die Tiefe – nach anerkannten Methoden wie dem OWASP Testing Guide. Kritische Funde melden wir sofort, nicht erst im Bericht.
Bericht & Besprechung
Management-Summary in Klartext für die Geschäftsleitung, technische Details für die IT. Jede Schwachstelle mit Risikobewertung und konkreter Massnahme – persönlich besprochen.
Beheben & Nachtest
Auf Wunsch setzen wir die Massnahmen selbst um. Ein Nachtest bestätigt, dass die Lücken wirklich geschlossen sind – und Sie haben den Nachweis schwarz auf weiss.
Warum GIAR Digital
Wir finden Lücken – und schliessen sie
Viele Sicherheitsprüfungen enden mit einem dicken Bericht, mit dem das KMU dann allein dasteht. Bei uns ist der Bericht der Anfang, nicht das Ende.
Finden und beheben aus einer Hand
Als IT-Partner betreiben wir Netzwerke, Microsoft 365 und Software selbst. Deshalb können wir gefundene Lücken auch direkt schliessen – statt Sie mit einer To-do-Liste allein zu lassen.
Verständlich statt Fachchinesisch
Die Management-Summary ist für die Geschäftsleitung geschrieben, nicht für Hacker. Sie sehen auf einen Blick, wo das grösste Risiko liegt und was es kostet, es zu beseitigen.
Augenmass für KMU
Wir testen, was für Ihr Risiko zählt, und priorisieren Massnahmen nach Wirkung pro Franken. Kein Konzern-Framework, das ein Zehn-Personen-Betrieb nie umsetzen kann.
Vertraulich und revDSG-konform
Testergebnisse, Zugangsdaten und Berichte behandeln wir streng vertraulich und nach dem Schweizer Datenschutzgesetz. Persönliche Ansprechpartner aus dem Aargau statt anonymer Plattform.
Notfallvorsorge
Vorbereitet, falls es doch passiert
Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Entscheidend ist, wie schnell Sie einen Angriff erkennen, eindämmen und den Betrieb wieder aufnehmen. Diese Vorsorge bauen wir gemeinsam mit Ihnen auf.
Incident-Response-Plan
Wer entscheidet, wer wird informiert, welche Systeme werden zuerst vom Netz genommen? Ein schlanker Plan mit Rollen und Telefonliste spart im Ernstfall die wertvollsten Stunden.
Zum Ratgeber Incident ResponseBackups, die einen Angriff überstehen
Ransomware greift gezielt die Datensicherung an. Wir sorgen für unveränderbare oder getrennte Backups – und testen, dass die Wiederherstellung tatsächlich funktioniert.
Zum Ratgeber Backup-StrategieMeldepflichten kennen
Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen Cyberangriffe seit dem 1. April 2025 innert 24 Stunden dem BACS melden. Führt ein Vorfall zu einem hohen Risiko für Personen, verlangt das revDSG eine Meldung an den EDÖB.
Zum Ratgeber NIS2 & ISGAnforderungen der Cyber-Versicherung
Versicherer fragen nach MFA, Backups, Patch-Management und Endpoint-Schutz. Wir bringen Ihre IT auf diesen Stand und liefern die Nachweise für den Antrag.
Zum Ratgeber Cyber-VersicherungEinstieg & Kosten
Drei Wege zu mehr Sicherheit
Was ein Test kostet, hängt vom Umfang ab: Anzahl Systeme und IP-Adressen, intern oder extern, Anzahl Webanwendungen und Benutzerrollen. Nach einem kostenlosen Scoping-Gespräch erhalten Sie eine Offerte mit klar definiertem Umfang – ohne Überraschungen.
Einstieg
Security-Quick-Check
Prüfung der von aussen sichtbaren Systeme und Ihrer Microsoft-365-Konfiguration. Kurzbericht mit den wichtigsten Massnahmen – ideal als erster Schritt.
Projekt
Penetrationstest
Infrastruktur, Webanwendung oder API im vereinbarten Umfang. Ausführlicher Bericht, persönliche Besprechung und Nachtest nach der Behebung.
Service
Laufende Absicherung
Schwachstellen-Management, Härtung und Awareness als fortlaufender Service – auf Wunsch kombiniert mit unserem Managed-IT-Betrieb.
Offerte nach Scoping, alle Preise exkl. MwSt. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
FAQ
Häufige Fragen zu Cybersecurity & Pentests
Antworten zu Ablauf, Rechtslage, Kosten und Nutzen eines Penetrationstests für KMU.
Was ist der Unterschied zwischen Schwachstellen-Scan und Penetrationstest?
Ein Schwachstellen-Scan ist automatisiert: Ein Werkzeug prüft Systeme auf bekannte Lücken, veraltete Software und typische Fehlkonfigurationen. Das ist schnell, günstig und eignet sich für die laufende Überwachung. Ein Penetrationstest geht weiter: Ein Mensch denkt wie ein Angreifer, kombiniert einzelne Schwächen zu einem echten Angriffsweg und prüft, wie weit er damit tatsächlich kommt – etwa vom Internet bis zu den Kundendaten. Viele kritische Lücken, zum Beispiel Fehler in Berechtigungen oder in der Geschäftslogik einer Webanwendung, findet nur ein manueller Test. Für KMU ist die Kombination ideal: laufende Scans für die Breite, regelmässige Pentests für die Tiefe.
Braucht ein KMU überhaupt einen Penetrationstest?
Angriffe laufen heute weitgehend automatisiert. Scanner durchsuchen das Internet rund um die Uhr nach verwundbaren Systemen, und dabei spielt es keine Rolle, ob dahinter ein Konzern oder ein Betrieb mit zehn Mitarbeitenden steht. Gerade KMU sind attraktiv, weil sie seltener über eigene Sicherheitsfachleute verfügen. Ein Pentest zeigt, wo Ihre IT angreifbar ist, bevor es jemand anderes herausfindet. Er lohnt sich besonders, wenn Sie eine Website mit Login oder Shop betreiben, Kundendaten verarbeiten, Mitarbeitende von unterwegs arbeiten oder Ihre Cyber-Versicherung, ein Kunde oder ein Audit einen Nachweis verlangt.
Ist ein Penetrationstest legal und was braucht es dafür?
Ja, mit der richtigen Grundlage. Ohne Erlaubnis in fremde Systeme einzudringen, ist in der Schweiz nach Art. 143bis StGB strafbar. Deshalb startet jeder Pentest bei uns mit einer schriftlichen Freigabe durch Sie als Systemverantwortliche: Sie legt fest, welche Systeme getestet werden, in welchem Zeitfenster, mit welchen Methoden und wer im Notfall erreichbar ist. Liegen Systeme bei einem Hoster oder in der Cloud, prüfen wir zusätzlich dessen Regeln für Sicherheitstests und holen wo nötig dessen Zustimmung ein.
Stört ein Penetrationstest den laufenden Betrieb?
In aller Regel nicht spürbar. Wir stimmen Testfenster und Intensität vorab mit Ihnen ab, testen produktive Systeme schonend und verzichten auf Lasttests oder Angriffe, die Systeme lahmlegen könnten, sofern diese nicht ausdrücklich vereinbart sind. Für heikle Systeme kann ein Test ausserhalb der Geschäftszeiten oder auf einer Testumgebung sinnvoll sein. Während des Tests gibt es auf beiden Seiten feste Ansprechpersonen, damit bei Auffälligkeiten sofort reagiert werden kann.
Was passiert, wenn ihr eine kritische Lücke findet?
Kritische Funde melden wir sofort und nicht erst mit dem Schlussbericht – zusammen mit einer Empfehlung, wie sich das Risiko kurzfristig senken lässt. Im Bericht erhält jede Schwachstelle eine Risikobewertung, eine nachvollziehbare Beschreibung und eine konkrete Massnahme. Auf Wunsch setzen wir die Massnahmen anschliessend selbst um und bestätigen mit einem Nachtest, dass die Lücke tatsächlich geschlossen ist.
Wie oft sollte ein KMU seine IT-Sicherheit testen lassen?
Als Faustregel empfehlen wir einen Penetrationstest mindestens einmal pro Jahr sowie nach grösseren Änderungen, etwa einer neuen Website oder einem neuen Kundenportal, einer Cloud-Migration oder einem neuen Standort. Manche Regelwerke und Cyber-Versicherungen verlangen regelmässige Tests ausdrücklich. Dazwischen sorgt ein laufendes Schwachstellen-Management dafür, dass neue Lücken wie zuletzt die PHP-Schwachstelle PHP2Shell nicht monatelang unentdeckt bleiben.
Was kostet ein Penetrationstest?
Das hängt vor allem vom Umfang ab: wie viele Systeme und IP-Adressen geprüft werden, ob intern, extern oder beides getestet wird, wie viele Webanwendungen und Benutzerrollen dazugehören und ob ein Nachtest eingeschlossen ist. Ein Security-Quick-Check der von aussen sichtbaren Systeme und der Microsoft-365-Konfiguration ist deutlich kleiner als ein umfassender Pentest eines Kundenportals. Nach einem kostenlosen Scoping-Gespräch erhalten Sie eine Offerte mit klar definiertem Umfang, damit Sie vorab wissen, womit Sie rechnen müssen.
Hilft ein Pentest bei revDSG, NIS2 oder der Cyber-Versicherung?
Ja. Das revidierte Datenschutzgesetz verlangt in Art. 8 eine dem Risiko angemessene Datensicherheit; ein dokumentierter Pentest mit umgesetzten Massnahmen ist ein starker Nachweis dieser Sorgfalt. Schweizer Zulieferer von EU-Unternehmen spüren zudem die Anforderungen aus NIS2, weil ihre Kunden Sicherheitsnachweise von der Lieferkette verlangen. Und Cyber-Versicherer fragen vor Vertragsabschluss nach Massnahmen wie MFA, Backups, Patch-Management und Endpoint-Schutz. Unsere Berichte sind so aufgebaut, dass Sie sie für solche Nachweise verwenden können.
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Wie sicher ist Ihre IT wirklich?
Kostenloses Erstgespräch, klares Scoping, Offerte mit festem Umfang. Wir finden die Lücken, bevor es Angreifer tun – und helfen, sie zu schliessen.
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